Nachdem ich am Mittwoch meinen ersten Solo Überlandflug durchgeführt habe, habe ich mit Stefan direkt den folgenden Samstag ausgemacht um die nächsten Flüge durchzuführen. 

Stefan schrieb dann etwas worauf ich nicht so recht vorbereitet war, den Navigationsflug oder auch Dreiecksflug. 

Ich hatte die Session schon vor Wochen geplant und immer wieder berechnet. Heute sollte es dann tatsächlich soweit sein. 

Meine Planung habe ich noch ein wenig verändert da mir nach dem ersten überlandsolo ein paar Dinge aufgefallen sind die besser hätten sein können. 

Am Samstag bin ich dann wieder recht früh zum Flugplatz, da ich aus unserem kleinen Tank via Handpumpe die LQ tanken musste, Gottseidank war noch was drin.

Nach dem ich den Flieger soweit gecheckt habe, kam Stefan auch am Shelter an. Auch er checkte die Maschine und auch noch meine Gesamte Flugplanung, er will ja auch das ich wieder nach Hause finde 😉 

Als wir damit fertig waren mussten wir leider feststellen das der eingetragene Flugleiter nicht gekommen ist und nach einem Anruf auch die Gewissheit das er nicht mehr kommen wird. 

Hier geht ein Riesen Dankeschön an Andreas, er wollte eigentlich gleichzeitig mit mir den Platz verlassen, hat aber dann den Flugleiterdienst übernommen. Nochmal Vielen vielen Dank. 

Jetzt läuft alles nach Plan, Flugzeug in Position schieben und alles einrichten, Kniebrett mit Karte und Planung festschnallen, Checkliste zur Hand und Headset schon mal in Kopf nähe bringen. 

Das ganze kennt ihr ja schon. 

Rolle also vor zum Rollhalt Alpha Piste 08 und mache hier meinen RunUp. 

Nachdem der RunUp durchgeführt war… 

D-EFLQ, Start nach eigenem Ermessen Piste 08. 

auf geht’s. 

Platzrunde im Gegenanflug in Richtung Süden verlassen, dann die letzte Meldung für die nächsten Stunden am Heimatplatz…

D-EDLQ, Sierra in 2800ft bis später. 

Nach Bestätigung stelle ich auf Die Frequenz von Langen Information und melde mich dort um Verkehrsinformationen zu erhalten. 

Ich war so nervös das ich hier die Phraseologie völlig durcheinandergeworfen habe. 

Der nette Herr am anderen Ende hat mich daraufhin freundlich aber bestimmt aufgeklärt, ich habe mich korrigiert und für das nächste Leg Besserung gelobt. 

Meine Route ging erst in Richtung Osten bis nach Mühldorf, von dort aus ging es dann Nordwärts bis nach Straubing. 

Hier habe ich kurz vorher bei Langen Information verlassen der Frequenz gebeten und würde mit einem „bis gleich, verlassen der Frequenz genehmigt“ entlassen. 

Der Anflug auf Straubing verlief super, bin erst über die Piste in 1000ft über Platzrundenhöhe geflogen um mich dann nördlich des Platzes in den Gegenanflug einzureihen. 

Nach meiner Landung bin ich fix raus und habe bezahlt,13,99€ für die Schulungslandung. 

Dann wieder rein in die LQ und starten auf der 09 verlassen der Platzrunde im Querabflug und Kurs auf Vilshofen, Kurs eingedreht und geschaut diesen und die Höhe zu halten. 

Habe mich auch hier direkt wieder bei Langen Information gemeldet. 

„Langen Information, D-EFLQ Hallo“ 

Das Hallo, so hatte es mir der nette Herr gesagt, erleichtert schon mal den Start. 

So weiß er direkt, dass ich mich vorher noch nicht auf seiner Frequenz gemeldet habe. 

Auch meinen Folgenden Funkspruch: 

D-EFLQ, PapaAlpha28, VFR Schulungssoloflug von Echo Delta Mike Sierra nach Echo Delta Mike Victor, in 3000ft erbitte Verkehrsinfo. 

Daraufhin kam nur ein, „Langen Information an alle Stationen, so geht das richtig. Break Break D-EFLQ Squawk 4454, München QNH 1022“

Wow, so sind Dann auch die Jungs und Mädels aus Langen zufrieden, das merke ich mir.

Was man am Funk alles so hört ist unglaublich. 

VFR Piloten die sich auf IFR Wegpunkten melden oder ähnliches. Naja auch durch das Zuhören lernt man dort viel. 

Also auch hier wieder kurz vor Vilshofen das Verlassen der Frequenz angefragt und genehmigt bekommen. 

In Vilshofen in die Platzrunde eingereiht, Segelflug ist aktiv und muss Landen also verlängere ich den Gegenanflug bis zum Kraftwerk, lasse eine C172 vor mir noch rein mit genug Abstand und wir landen nacheinander auf der Piste 12. 

auch hier dann nur schnell parken, in den Turm und zahlen. 

Nach dem Start habe ich mich wieder für mein letztes leg bei Langen Information gemeldet und erst jetzt so richtig verstanden, dass ich das alleine war, keine Stimme die mir Tipps gibt, und kein Beobachter am Boden der weiß das ich Schüler bin. 

Wahnsinn.

Auch das letzte Leg von 50 Minuten war weiter der Wahnsinn, kurz vor Erreichen von SIERRA habe ich mich von Langen Information verabschiedet und bin in Erding gelandet. 

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